19. Oktober 2011
Mit über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die gemeinsam mit dem Jugendparlament der Stadt Luzern durchgeführte Podiumsveranstaltung "Jugendgewalt im öffentlichen Raum" ein grosser Erfolg.
Nach einer eindrücklichen Einleitung von Dr. Bruno Lanfranconi nahmen unter der Moderation von Dani Gloor (Radio 3Fach) an der Podiumsdiskussion teil:
Yvonne Schärli (Regierungsrätin des Kantons Luzern, Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements), Luca Ruch (Mister Schweiz 2011), Erwin Waltisberg (Regionaldirektor SECURITAS Regionaldirektion Luzern), Anton Häfliger (Leiter SIP Sicherheit Intervention Prävention der Stadt Luzern).
Herzlichen Dank für die spannende Diskussion die Unterstützung für unsere Anliegen.

23. März 2011
Podiumsveranstaltung zum Thema Gewalt im öffentlichen Raum -
Lösungsvorschläge für den Kanton Luzern

Emil Mahnig (Journalist), Daniel Gähwiler Luzern (SP), Monique Frey Emmen (GP), Peter Balsiger Kriens (FDP), Esther Schönberger Sursee (CVP), Markus Baumann Luzern (GLP), Anton Häfliger Horw (BDP), Pirmin Müller Luzern (SVP) (vlnr)
Wie können wir die Gewalt im öffentlichen Raum eindämmen?
Diese Frage diskutierten 7 hochkarätige Kantonsratskandidierende an der Podiumsveranstaltung des Vereins GewaltLOS an der Hochschule Luzern- Wirtschaft. Nach einer Einleitung von Herrn Nationalrat Pius Segmüller, der die Familie als wichtigster Faktor im Kampf gegen Gewalt und Sicherheit als verbindliche Querschnittsaufgabe betrachtet, antworteten Esther Schönberger (CVP), Monique Frey (Grüne), Anton Häfliger (BDP), Pirmin Müller (SVP), Daniel Gähwiler (SP), Markus Baumann (GLP) und Peter Balsiger (FDP) auf die Fragen des Moderators Emil Mahnig. Über die Gründe der steigenden Gewalt im öffentlichen Raum wurde heftig diskutiert. Obwohl die Lösungsansätze zur Bekämpfung von Gewalt kontrovers ausfielen, orteten doch alle einen Zusammenhang zwischen dem Gewaltpotential junger Leute und der Integration sowie dem oftmals schwierigen Berufseinstieg.
Weitere Vorschläge zur Verbesserung wurden in der Kooperation verschiedener Institutionen, der Prävention, der Intervention von Politik und Polizei sowie in schnelleren Verfahren der Strafjustiz hervorgebracht. Mehrheitlich lehnten die Kandidierenden den Einschränkungsvorschlag von Fahrten des Nachtsterns nach Luzern ab.
Hingegen könnte sich auch eine Mehrheit eine Zusatzgebühr beim Nachtstern als „Polizeibatzen“ für die Sicherheit im öffentlichen Raum vorstellen. Auch dem kompetenten Publikum bot sich die Möglichkeit, kritische Fragen an die Kandidierenden zu stellen und ihre Anliegen zuhanden der Kantonsratskandidierenden zu deponieren.
Der Verein GewaltLOS arbeitet als intermediäre Vermittlungsinstanz zwischen Politik und Gesellschaft mit dem Ziel, Gewalt im öffentlichen Raum einzudämmen und den Druck auf ein friedvolles Verhalten durch Respekt und Achtung untereinander zu fördern.
Dazu bietet er auch den Austausch zwischen Politik und Öffentlichkeit, damit die Anliegen und Bedürfnisse direkt in die Politik - wie hier an Kantonsratskandidierende - einfliessen können.
Luzern, 23.03.2011, GewaltLOS
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